FDP-Landtagsabgeordnete zum Gespräch an der Karl-Kisters-Realschule

Kleve. Gemeinsam mit dem Kreis Klever FDP-Landtagsabgeordneten Stephan Haupt und Kleves FDP-Fraktionsvorsitzenden Daniel Rütter besuchte die schulpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion Franziska Müller-Rech MdL die Karl-Kisters-Realschule. Im Zentrum des Informationsaustausches der FDP-Politiker mit Schulleiter Hubert Wanders und seinen Stellvertretern Kristian Best und Hans-Peter Boßmann standen die berufsvernetzte, praxisnahe Bildung, die Förderung sozialer Kompetenzen, die Klassengrößen, sowie die besondere schulpolitische Situation in Kleve. „Die berufsvorbereitende und praxisorientierte Ausrichtung der Realschule ist beispielgebend. Ein Gewinn für unsere lokale Wirtschaft in Hinsicht auf die Gewinnung von Fachkräften und für die Schüler eine große Chance schon frühzeitig den Einstieg in attraktive Berufsfelder zu bekommen.“, so Stephan Haupt.

Ein Vorhaben der Schulpolitik der neuen NRW-Landesregierung ist unter anderem die Wiedereinführung des Schulfachs Wirtschaft. „Die hier vorhandene Kompetenz macht die Klever Realschule aus meinen Augen geradezu prädestiniert dazu hier pilotbegleitend mitzuwirken.“, zeigte sich die liberale Schulpolitikerin Franziska Müller Rech beeindruckt und lud die Klever Pädagogen zu einem zu diesem Thema im Düsseldorfer Landtag stattfindenden Wertstattgespräch ein.

Die Realschule erfreut sich in Kleve eines ungebrochen hohen Zuspruchs, der sich auch jüngst wieder mit 101 Anmeldung für das kommende Schuljahr zeigte. Der mehrheitliche Beschluss des Klever Stadtrates durch SPD, Grüne und OK der Realschule einen vierten Zug zu verwehren, war auch Gegenstand des Gesprächs mit den FDP-Politikern. „Die Realschule hätte eigentlich Unterstützung verdient, stattdessen wird ihr und insbesondere den neuen Schülern mit diesem Beschluss das Arbeiten und Lernen erschwert.“, zeigt sich Kleves FDP-Fraktionsvorsitzender Daniel Rütter nach wie vor entsetzt. „Skandalös war zudem die tendenziöse und obendrein schlicht falsche Beratung der Stadt Kleve durch die Düsseldorfer Bezirksregierung.“, setzte Rütter weiter an. „Hier werden wir als Landtagsabgeordnete definitiv nachsetzen und das auch für uns nicht zu erklärende Agieren der Bezirksregierung in Hinsicht auf die Schullandschaft der Stadt Kleve aufarbeiten.“, machte Müller-Rech deutlich und kündigte eine entsprechende Überprüfung an.