FDP Wahlkampftour in Bedburg-Hau: Stephan Haupt im Gespräch mit Peter Driessen

Bedburg-Hau – Auf seiner Wahlkampftour besuchte der Landtagskandidat der Freien Demokraten, Stephan Haupt, jetzt den Bürgermeister seiner Heimatgemeinde Peter Driessen. Beide trafen sich im Rathaus zu einem Meinungsaustausch und politischen Dialog.

FDP Landtagskandidat Stephan Haupt im Gespräch mit Bürgermeister Peter Driessen

Ein Hauptanliegen Haupts ist die Schulentwicklung. Hier war man sich einig, dass die 2011 umgesetzte Sekundarschule die geweckten Erwartungen und Hoffnungen nicht erfüllen konnte. Leider mit der Konsequenz, dass Bedburg-Hau zukünftig kein weiterführendes Schulangebot mehr vor Ort anbieten kann. Selber Vater zweier schulpflichtiger Kinder ist für ihn die Sekundarschule landesweit in unmittelbarer Konkurrenz zur Gesamtschule nicht überlebensfähig. Auch die schulische Inklusion, hält er für unvorbereitet und übereilt. „Die Umsetzung dieser UN-Konvention ist unvorbereitet gegen jegliche Kritik eingeführt worden“, betont Stephan Haupt ausdrücklich. Die Verlierer sind die behinderten Menschen selber und die Lehrer. Man hätte hier zunächst gute und gründliche Voraussetzungen schaffen, müssen um eine qualitativ hochwertige Umsetzung gewährleisten zu können.

Ein weiterer wichtiger Diskussionspunkt auf der Liste des Landtagskandidaten war zukünftige Entwicklung des Klinikgeländes. Hier stehen in den nächsten Jahren großen Herausforderungen an. Zu lösen sind sie nur Einklang zwischen Landesregierung, Landschaftsverband und Gemeinde. Neben der Modernisierung und der Umsetzung der vorgesehenen Zielplanung für die Klinik, steht auch die Weiterentwicklung der Forensik und die städtebauliche Einbindung Nordteils der Klinik auf der Agenda. Peter Driessen berichtete, das Rat und Verwaltung derzeit ein integriertes Handlungskonzept erstellen wollen. Für den Bürgermeister der Gemeinde lässt sich die Umsetzung jedoch nur in enger Zusammenarbeit mit dem LVR als Klinikbetreiber, dem Land NRW als Verantwortlichen für den Maßregelvollzug und Fördermittelgeber und der Gemeinde Bedburg-Hau umsetzen. Hier gibt Stephan Haupt zu bedenken, dass es dabei noch viel Verbesserungspotenzial gibt. Aktuell ist selbst die Frage der Anbindung des Klinikgeländes an den neuen Kreisverkehr der Uedemer Straße lange nicht gelöst.

Bei einer Wahl in den Landtag sicherte Stephan Haupt seiner Heimatgemeinde die vollste Unterstützung zu. Auch nachdem er 2014 nach 10 Jahren aus dem Rat der Gemeinde ausgeschieden ist, liegt ihm, so betont Haupt ausdrücklich, die Entwicklung der Gemeinde und der Klinik sehr am Herzen.

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